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DAS ERSTE MAL (1):
Bewerbungsgespräch: Sekunden, die über alles entscheiden

Das Vorstellungsgespräch – gute Vorbereitung ist das A und O. Und doch entscheiden häufig die ersten Sekunden. So sind Sie erfolgreich:

Johannes F. hat alles: abgeschlossenes Studium, Auslandsaufenthalt, überzeugende Bewerber-Unterlagen, 1a-Lebenslauf – und dann dies: Auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch versperrt ihm ein Falschparker den Weg, er kommt erst in letzter Minute an. Johannes ist aus der Puste.

Zum Glück hat er noch zehn Minuten, um runterzukommen und sich auf das Gespräch zu konzentrieren. Er atmet tief durch. Doch als sich die Tür öffnet und ihn ein Personaler und der Abteilungsleiter begrüßen, spürt er sie plötzlich: seine Nervosität.

Die ersten Sätze verhaspelt er, dann läuft es besser. Doch, merkwürdig, als er sich nach 60 Minuten verabschiedet, hat er ein komisches Gefühl im Bauch. Und richtig: Nach sieben Tagen erreicht ihn eine Absage.

Was lief falsch? Johannes ist ratlos, setzt sich mit einem Freund zusammen, der seit zwei Jahren im Bereich Human Relations eines multinationalen Konzerns arbeitet. ?Hier seine Tipps:

Die ersten Sekunden:Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck: Nichts wirkt sich so nachhaltig aus, wie die ersten Sekunden. Sie entscheiden häufig über den weiteren Verlauf des Gesprächs und die Frage: Klappt es mit dem neuen Job?

Pünktlichkeit: Das richtige Timing ist wichtig. Überpünktlichkeit muss nicht sein, Viele empfinden sie sogar als unhöflich. Doch wichtig: Wer zu spät kommt, hinterlässt einen deutlich schlechteren Eindruck.

Pünktlichkeit: Das richtige Timing ist wichtig. Überpünktlichkeit muss nicht sein, Viele empfinden sie sogar als unhöflich. Doch wichtig: Wer zu spät kommt, hinterlässt einen deutlich schlechteren Eindruck.

Kleidung und Stil: Gerade in den ersten Sekunden eines Vorstellungsgespräches ist Optik sehr wichtig: Sieht der Bewerber professionell aus, attraktiv – oder gar ungepflegt? Deshalb gilt: Die richtige Kleidung kann entscheiden.

Authentisch bleiben – auch beim Outfit: Nie Kleidung tragen, in der man sich nicht wohlfühlt.

Handshake – so machen Sie´s richtig: Ein fester, bestimmter Händedruck ist angebracht. Auch Frauen sollten den Händedruck nicht zu zaghaft auszuführen. Damit demonstrieren Sie Offenheit und Entschlossenheit. Schauen Sie dem Gegenüber in die Augen. Vorsicht: In Coronazeiten gilt: Ist ein Handshake überhaupt üblich? Dies ist derzeit von Unternehmen zu Unternehmen anders.

Nicht piepsen, bitte: Der Klang und das Tempo der Stimme verraten viel über den Bewerber. Pieps-Stimmen wirken schnell inkompetent, tiefe Stimmen angenehm. Das kann man trainieren.

Sprechtempo: Schnelle Sprecher wirken nervös. Übungen können helfen, kontrolliert zu sprechen, sich nicht verhaspeln. Doch auch das Gegenteil kann negativ sein: Langsames Sprechen strahlt Müdigkeit aus, so als wären Sie nicht bei der Sache. Versuchen Sie, ein gutes Mittelmaß zu finden. Unsere Reihe „Das Bewerbergespräch“ wird fortgesetzt.

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